
Der Barcode: Auf gut Deutsch Strichkode.
Der Barcode, das wohl meist verbreitetste Medium zum Automatisieren. Sei es an der Ladenkasse oder im Logistikfluss.
Der 26.06.1974 gilt als Geburtsstunde des Barcodes, denn vor 35 Jahren wurde erstmals der Strichcode in einem Supermarkt in Ohio eingesetzt. Eingelesen wurde eine Pachung Wrigleys Kaugummi.
Der Barcode besteht aus verschieden breiten Strichen und Lücken. Mittels eines Licht sendenden Elementes, z.B. Laserlicht oder Licht einer Leuchtdiode, werden die zu lesenden Barcode- bzw. Strichelemente des Barcodes beleuchtet.
Ein lichtempfindlicher Sensor, der nur die Lichtstrahlen (Wellenlängen) des sendenden Elementes erkennen kann wird nun kontinuierlich über die Striche des Barcodes geführt. Der Sensor des Barcodescanners nimmt nun das von dem Untergrund reflektierende Licht auf. Ist der Untergrund z.B. schwarz, ist die Reflektion geringer als bei einer weißen Lücke. Der Sensor des Barcodescanner nimmt das Licht nicht kontinuierlich auf, sondern in sehr hohen Taktraten, wodurch eine Auszählung der reflektierenden und nicht reflektierenden Flächen vorgenommen werden kann. Anhand dieser Auszählungen und der Gesetzmäßigkeiten die für unterschiedliche Barcode - Normen vorgegeben sind, kann der Barcodescanner zusammen mit der Leseeinheit und der Auswerteeinheit (Decoder) den Barcode erkennen und in unterschiedlichen Formaten, z.B. ASCII oder als Tastatursimulation wiedergeben.
BCR:von Barcode Reader

CCD sind bekannt aus allen modernen Videokameras und Faxgeräten, es sind die lichtempfindlichen Sensoren, die das einfallende Licht in d-Punkt Informationen umsetzen. Bei Barcodelesern bedient man sich wie bei Faxgeräten der Zeilen CCDs. Die Verhältnisse der Licht reflektierenden Oberfläche des zu lesenden Barcodes werden dann im Decoder des Lesegerätes ausgewertet.
Sind Barcodescanner mit einer Laser- Optik ausgerüstet, so ist die Auswertung wegen der exakten Steuerbarkeit des Laserstrahles besonders exakt. Hier wird das extrem gebündelte Licht einer Laserdiode über ein aufwendiges Spiegelsystem abgelenkt. Die Reflektion des Laserlichtes auf dem Untergrund wird dann wieder mit einem Lichtsensor aufgenommen und zur Auswertung über den Decoder des Barcodescanners ausgewertet.
Lesestifte sind die ureigensten Barcodescanner. Der wie ein Kuli aussehende Barcodescanner hat in seiner Spitze eine Licht sendende und eine Licht empfangende Diode. Das gesendete Licht wird mit einer hohen Taktrate geschickt. Trifft das Licht nun auf einen reflektierenden Untergrund, wie z.B. die weiße Lücke in eines Barcodes, so wird das Licht reflektiert und von der empfangenden Diode wieder wahrgenommen.
Da das Licht pulst und der Stift durch die Hand des Anwenders kontinuierlich über den Barcode geführt wird, kann der mit dem Barcodescanner verbundene Barcodedecoder nun anhand der Häufigkeit und Kombination der empfangenden Lichtimpulse die Auswertung des Barcodes durchführen.
Die Organisation GS1 vormals CCG (Zentrale für Coordination) verwaltet die Vergabe von allgemeingültigen Barcodenummerierungen wie den EAN Code. Im Zuge der angebrochenen RFID-Ära ist die GS1 nun auch für die Regulierung und Vergabe von des im RFID durchsetzenden IPC Code zuständig.
Barcode Etikettendrucker drucken die Barcodes. Das gedruckte Barcodeetikett wird dann auf den zu kennzeichnendem Artikel befestigt. Mithilfe des Barcodes und eines Barcodescanner können dann die mit dem Barcode versehenen Artikel eindeutig identifiziert werden. Verschiedene Hersteller bieten unterschiedlichste Barcode Etikettendrucker an.