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AIM-Aktuell: Datenerfassung immer und überall

April 24, 2014

 

AIM-Verband beschließt einheitlichen AutoID-Standard. Das aktuelle AIM-Frühjahrforum in Karlsruhe beschließt die Unterstützung des neuen Interoperabilitätsstandards für die Industrie. Die Normierung „OPC UA“ (OPC Unified Architecture) möchte die "Association for Automatic Identification and Mobility" zusammen mit der OPC-Foundation nun intensiv mit der RFID- und Barcode-Technologie verknüpfen. Ziel dieser Normierung ist, dass in jeder industriellen- und kommerziellen Anwendung die Kommunikation mit AutoID-Geräten standardisiert wird. Damit soll eine weltweit übergreifende Nutzung von AutoID-Technologie möglich werden, ohne dass dafür herstellerspezifische Kommunikationssoftware eingesetzt werden muss.

 

AIM-Arbeitskreis „Systemintegration“ gibt entscheidenden Entwicklungs-Anstoß

 

Uwe Steinkrauss, Geschäftsführer der ascolab GmbH, sprach in seinem Fachvortrag vor den versammelten AIM-Mitgliedern darüber, dass der neue Interoperabilitätsstandard die Kommunikation zwischen allen datengestützten Systemen weltweit regeln soll, vom einfachsten Sensor bis hin zur komplexen Industrie-Steuerung. In Zukunft brauche der Anwender nicht mehr im Vorfeld zu überlegen woher der AutoID-Reader kommt den er kauft und wie er technisch ansteuerbar ist. Das Schreiben und Erfassen von AutoID-Daten ist mit dem neuen Standard immer gleich, wodurch eine problemlose Integration der Geräte in die individuelle Systemlandschaft der Kunden möglich ist. Eine Zielsetzung, die besonders im Hinblick auf die Themenfelder „Industrie 4.0“ bis hin zum „Internet der Dinge“ ein durchgreifender Lösungsansatz ist.

 

OPC-Foundation als starker Entwicklungspartner

 

Gemeinsam mit diesem starken Partner möchte AIM daran arbeiten, dass die AutoID-Systeme homogen in den OPC-UA-Standard einbezogen werden. Auf der Hannover Messe am 9. April wird diese Zusammenarbeit im Rahmen eines gemeinsamen Presseauftrittes offiziell vorgestellt. Parallel dazu wird auf der Internetseite des AIM eine Pressemitteilung erscheinen.

 

AIM-Mitglieder begrüßen neues Mitglied

 

Das Züricher Unternehmen SCANDIT wurde von den AIM-Mitgliedern als neues Mitglied und Sponsor des Forums begrüßt. Das junge Unternehmen hatte sich aus dem Zusammenschluss von wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität Zürich gegründet, um das Barcode-Lesen im Bereich IOT (Internet of Things) durch mobile Apps zu revolutionieren. Durch SCANDITs Dekodiertechnik ist ein noch schnelleres, einfacheres und hervorragendes Lesen von Barcodes in Verbindung mit Tablets und Smartphones möglich. Besonderes Highlight war das einfache Dekodieren von Barcodes in Verbindung mit den Google Glasses. Gleichzeitig zeigte SCANDIT-CTO Christian Floerkemeier auch eine Anwendung des SCANDIT-Systems auf der neuen Android basierten Smartphone Uhr von Samsung. Die Anbindung der schnellen Decodier Software von SCANDIT an die Technik unterschiedlicher Firmen, steht Lizenznehmern im Internet jederzeit zum Download zur Verfügung. advanced PANMOBIL systems ist als Gründungsmitglied des AIM-D sehr angetan von diesen innovativen Lösungen und strebt eine Zusammenarbeit mit SCANDIT an. Durch diese Kooperation versprechen sich beide Seiten weitere benutzerfreundliche Industrie-Lösungen.

 

Planungen für 2014

 

Das nächste AIM-Forum ist für den kommenden Herbst geplant. In der Zwischenzeit wollen die einzelnen Arbeitsgruppen aktiv werden und daran arbeiten die Bekanntheit von AIM weiter zu stärken. Als wichtigster AutoID-Verband in Deutschland, Österreich und Schweiz und Partner im internationalen AIM-Netzwerk geht es verstärkt darum, Entwicklungen im Barcode- und RFID-Bereich in Bewegung zu setzen. Durch Messe-Auftritte, beispielsweise auf der Hannover Messe und der EuroID in Frankfurt, Vorträgen und Kooperationen mit Verbänden wie BITKOM, BVL und GS1 soll über den Sommer hinweg möglichst viel erarbeitet werden. Sobald es Neuigkeiten aus den AIM-Arbeitsgruppen gibt, erfahren Sie es zuerst in unserem Newsletter!

 

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