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Die RFID Politesse von London

February 11, 2016

 

Tagsüber ist Westminster der belebteste Stadtteil von London. Touristen, Politiker, Geschäftsleute - alle sind hier mit dem Auto unterwegs und verschlingen von morgens bis abends eine Menge Parkplätze. Darunter stehen sie wegen Platzmangel auch oft auf Parkplätzen für Gehbehinderte, auf denen sie eigentlich nicht stehen dürften. Damit diese Plätze auch nur für die Autofahrer da sind, für die sie gedacht sind, setzt der Stadtrat von Westminster auf RFID Reader im Boden. Die schlagen sofort Alarm, wenn jemand falsch parkt.

 

Parküberwachung mit "SmartEye"

Jeden Morgen sind im Londoner Stadtteil Westminister über 80% aller vorhandener Parkplätze belegt. Unzählige Autos fahren mehrere Male um die Blöcke, in der Hoffnung, noch einen freien Platz zu erwischen. Das führt nicht nur zu einem Parkplatz-Chaos, auch Autofahrer mit Gehbehinderung können nicht mehr in der Nähe der Gebäude parken, zu denen sie wollen. Täglich passiert es, dass sich wegen Parkplatzmangel Autos ohne entsprechenden Ausweis auf die Plätze stellen und für Verärgerung sorgen.

Um diese zwei Probleme anzugehen, begann der Stadtrat 2013, Infrarot-Sensoren in die Mitte der Parkplätze zu versenken. Diese tellergroßen Sensoren mit dem Namen "SmartEye" erkennen, wenn ein Auto auf ihnen parkt und gibt die Information über ein 433 Mhz Signal an das zentrale Park System weiter. Dieses sendet seine Daten wiederrum an eine App für iPhone und Android. Autofahrer können damit auf ihrem Smartphone schauen, wo noch Parkplätze zur Verfügung sind und ob sich eine Parkplatzsuche überhaupt lohnt. Die Parkgebühren lassen sich dann über die App bequemerweise auch gleich mit bezahlen.

Zugleich sollte SmartEye aber auch eine effektive Möglichkeit sein, gegen Falschparker vorzugehen, die sich auf Plätze für gehbehinderte Menschen stellten. Denn trotz des Infrarot-Sensor-Systems mussten Politessen täglich selber Rundgänge machen und überprüfen, ob es dementsprechende Falschparker gab. Oder sie gingen Hinweisen von anderen nach, die sich beschwerten, dass jemand unerlaubterweise irgendwo stand.

2014 folgte aus diesem Grund dann ein Update des Systems: ein Großteil der Autos mit Gehbehinderten-Parkausweis wurde mit einem RFID-Tag ausgerüstet, der in die Windschutzscheibe geklebt wird. Per 433 Mhz Technik erfasst ihn der RFID Reader im SmartEye und übermittelt die eindeutige ID des Fahrzeugs an das Parksystem. Parkt nun jemand auf dem Platz, der einen solchen RFID Tag nicht hat, schlägt das System Alarm. Der Ticket-Marshal bekommt direkt eine Meldung auf sein mobiles Gerät übertragen wo gerade falsch geparkt wird und er kann sofort das Heft zücken.
 
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Link zum Original-Artikel mit Bildern:
http://www.rfidjournal.com/articles/view?14043/

 

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