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Nutzung von RFID? Schuhbranche diskutiert.

May 31, 2016

 

Aktuell wird in der deutschen Schuhbranche verstärkt über die Einführung von RFID überlegt. Ziel soll es sein, mit der smarten RFID Technologie alle aktuellen Prozesse zu optimieren. Doch bevor es losgeht, haben die Unternehmer zahlreiche Fragen...


Die Anwendungsmöglichkeiten von RFID Technologie liegen für die Schuhbranche auf Handelsseite u.a. besonders in den Bereichen Inventur, Bestandsführung, Nachbestellung, Mitarbeiter- und Kundeninformation, Artikelsicherung, Kassiervorgang, Reklamations- und Umtauschbearbeitung, schreibt der schuhkurier.

 

Dabei sind laut Angaben viele Fragen bei den Unternehmern offen, die im Vorfeld geklärt werden müssten:

• Anbringung des RFID-Chips eingebettet im Schuh (wo genau?) oder als Klebe- bzw. Hänge-Etikett?

• Bei Integration des Chips in den Schuh muss dieser sowohl Hitze als auch Druck und ggf. einer chemischen Belastungen beim Produktionsprozess standhalten. Hier sind Praxistests nötig.

• Müssen rechter und linker Schuh und ggf. auch der Karton ’getaggt‘ werden? 


• Die Anbringungsform tangiert wiederum Fragen des Diebstahlschutzes (Entfernbarkeit durch Kunden) und ggf. des Datenschutzes (wenn die Daten eines integrierten Chips nach dem Kassieren nicht gelöscht werden).

• Aber auch das Thema Lesequalität (Metall behindert das Auslesen der Chip- Daten, problematisch zum Beispiel im Bereich der Gelenkfeder).

• Die Warenwirtschaftssysteme des Schuheinzelhandels müssen in der Lage sein, Einzel-Identnummern zu verarbeiten und hierarchisch sinnvoll verdichtet auszuwerten. Dies ist heute vielfach (noch) nicht gegeben.

• EDI nutzt derzeit die EAN-Nummer (GTIN) als wesentliches Schlüsselkriterium und EANCOM als Standard-Datenformat. Der EDI-Nachrichtenverkehr muss Richtung EPC (Electronic Product Code) angepasst bzw. erweitert werden.


Der Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels e.V. setzt sich vor dem Hintergrund dieser Fragen für eine branchentaugliche Standardisierung von RFID ein. "Datentechnischer Wildwuchs" soll dabei von Anfang an vermieden werden. Am 17. Mai fand eine erste Sitzung in Köln statt, bei der ein grobes Aufgabenpaket geschnürt wurde. Zahlreiche Unternehmen aus Handel und Industrie, sowie Verbände und IT-Dienstleister waren mit dabei.

Sie möchten Antworten auf die oben genannten Fragen? PANMOBIL hat über 30 Jahre Erfahrung in der Einführung von Barcode- und RFID-Technologien in Unternehmen und Produktionsprozessen. Sprechen Sie uns an und starten Sie jetzt mit Ihrer unverbindlichen Erstberatung:

 

 

Link zum Original-Artikel:
https://www.schuhkurier.de/news/bdse-fuer-rfid-standardisierung-19748/

 

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